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Erwachsene: Störungsbilder


Ängste:

Ängste treten in den unterschiedlichsten Kontexten auf. Sie sind zwar Bestandteil unserer natürlichen Emotionspalette, können jedoch mitunter übermäßig lähmend und einengend sein. Diese schwer zu regulierenden Ängste können beispielsweise im Sozialkontakt, in der Öffentlichkeit - in Kaufhäusern und beim S- und U-Bahnfahren - oder in Prüfungssituationen auftreten. Dabei können sie wichtige Bereiche des Lebens unerträglich machen und diese unbewältigbar erscheinen lassen. Angststörungen können sowohl einen ganz konkreten Inhalt haben, jedoch auch sehr allgemein, generalisiert und diffus auftreten. 


Depression:

Diese ist durch einen langfristigen Verlust von Freude und Interesse gekennzeichnet, oftmals verbunden mit Antriebslosigkeit und chronischen Erschöpfungszuständen, aber auch mit den Gefühlen der Hilf- und Hoffnungslosigkeit. 


Persönliche Krisen:

Unverarbeitete Trauer, Burn-Out-Zustände, Mobbingerlebnisse, scheinbar nicht zu bewältigende Lebensaufgaben und auch schwere Erkrankungen sind Beispiele für mögliche Auslöser persönlicher Krisen mit gegebenenfalls schwerem Verlauf.


Körperliche Beschwerden:

Dazu zählen oftmals langwierige körperliche Schmerzen, beispielsweise im Kopf-, aber auch im Rücken- und Magenbereich, die nicht vollständig durch organische Ursachen erklärt werden können. Diese Beschwerden können durch Stress, also negative psychische Belastungen, weiter und oftmals dauerhaft verstärkt werden.


Beziehungs- und Interaktionsstörungen:

Sie sind gekennzeichnet, durch gehäuft einseitige übermäßig starke Emotionszustände in Kommunikationsitutionen und Konflikten im zwischenmenschlichen Bereich - wie beispielsweise übermäßige Angst und Ohnmachtsgefühle, aber auch Ärger und Wut.


Essstörungen:

Eine langfristig ungesunde, entweder übermäßige oder zu geringe Nahrungsaufnahme, verbunden oftmals mit verzerrten Werten und Vorstellungen, aber auch selbstdestruktive Verhaltensweisen wie z.B. Erbrechen sind Kennzeichen für Essstörungen. 


Zwänge:

Unangenehme sich immer wieder aufdrängende, zwanghafte Gedanken, die man erfolglos zu kontrollieren versucht, sind Kennzeichen für eine Zwangserkrankung. Die Erkrankung kann sich auch durch Zwangshandlungen z.B. Wasch- und Kontrollzwang zeigen.


Posttraumatische Belastungsstörungen:

Verzögerte Reaktion auf ein traumatisches Erlebniss mit anhaltender Verzweiflung, Ängsten und Hilflosigkeit, u.a. Albträume, Gefühle von Betäubtsein oder emotionaler Übererregung.


Nichtorganische Schlafstörungen:

Nicht organische Schlafstörungen äußern sich in oftmals erheblichen Einschlaf- aber auch Durchschlafproblemen. Die Behandlung mit Schlafmitteln ist aufgrund der Suchtgefährdung auf Dauer keine ausreichende Lösung.


Psychosen:

Hier kann bei gleichzeitiger Medikation auch verhaltenstherapeutisch eine deutliche Entlastung und Stabilisierung erfolgen. Beispielsweise können belastende Vorstellungen, die als falsches Erklärungsmodell für die akustischen Halluzinationen (Stimme) aufgebaut worden sind, bearbeitet und damit in ihrer pathogenen Wirkung nachhaltig reduziert werden.