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Therapiemethoden bei Kindern und Jugendlichen


Methoden in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

In der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen gibt es unterschiedliche Therapiemethoden. Unser integrativ-therapeutischer Ansatz basiert auf aktuellsten verhaltenstherapeutischen Erkenntnissen. Wir arbeiten nach systemischem Konzept, wodurch wir dem familiären und sozialen Kontext in der Behandlung Rechnung tragen.

 

Was unterscheidet die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen von der psychotherapeutischen Arbeit mit Erwachsenen?

Jüngere Kinder sind selten zu Gesprächen über ihre Emotionen und Konflikte in der Lage. Ihre Ausdrucksform ist das Spiel. Im Spiel stellen Kinder ihre persönliche Wirklichkeit dar, so wie sie sie aktuell erleben, fühlen und interpretieren. Damit bieten sie den Therapeuten den Schlüssel zum Verständnis ihrer besonderen seelischen Konflliktlagen. Sie können die aktuellen oder auch zurückliegenden Erlebnisse, die sie belasten und in ihrer Weiterentwicklung einschränken, ausdrücken und bearbeiten. Gleichzeitig entfalten die Kinder im therapeutischen Spiel heilende Kräfte, indem sie auf aktive und kreative Weise ihre Lebensrealität nicht nur darstellen und mitteilen, sondern auch neu gestalten und verändern.

Mit dem Therapeuten können die Kinder und Jugendlichen neue Beziehungserfahrungen sammeln, neues Verhalten probieren und üben und somit Lösungen für ihre Konflikte und Probleme entwickeln.

Insbesondere bei jüngeren Kindern ist die Mitwirkung der Eltern oder anderer wichtiger Bezugspersonenen wesentlich für den Erfolg der Therapie, da das Verhalten eines Kindes, seine psychischen und sozialen Probleme immer in enger Wechselwirkung zu den Beziehungen und Geschehnissen innerhalb der Familie stehen.


Jugendliche und junge Erwachsene haben andere Bedürfnisse bezüglich therapeutischer Begleitung als Kinder. Gesprächsanteile und kognitive Methoden sowie konkretes Training beim Aufbau des Zielverhaltens nehmen im Therapiegeschehen stark zu. Jugendliche und junge Erwachsene können selbst entscheiden, ob und in welchem Rahmen sie ihre Eltern am Therapiegeschehen beteiligen wollen.

Wichtige Handlungsgrundlage für die Therapie ist immer die Motivation und das Veränderungsbedürfnis der Kinder und Jugendlichen.